| Die fünfte Woche 07.11.09 - 13.11.09 |
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Seit ein
paar Tagen bekommen die Welpen 3 x tgl. Welpenmilch mit etwas
Welpentrockenfutter. Seit Freitag dann keine Welpenmilch mehr sondern
Wasser übers Trockenfutter.
Am Samstag
Abend gab's die erste Fleischmahlzeit. Dieses mal aus der Hand und bis
auf Amber und Lesley sind die Wepsen begeistert. Lesley versucht und fängt
das spielen an. Das fangen wir gar nicht an, ich denke sie hat wieder
genug Milch bei Enya erwischt. Amber wird vermutlich morgen so weit
sein. Ein paar Gerstenflocken hab ich drunter geschmuggelt. Aber die
werden, wenn's irgendwie geht, gleich mal aussortiert. Morgen werde ich
sie einweichen und dann druntermischen. Vielleicht waren sie ihnen zu
hart. Aber da sieht man wieder, gesunde Sachen sind schon bei den
Kleinen nicht sehr gefragt:-)))
Sonntag
Mittag wiege ich wieder mal, boh, jetzt gehts aber rapide aufwärts.
Danach wird entwurmt und weil das ja nicht so toll schmeckt gibt's
mittags schon 1/2 Pfund Fleisch mit eingeweichten Flocken (keine
einzige bleibt übrig.-))) 1 Ei, sonstige Zutaten und noch ein winzig
kleiner Schuss Lebertran. Da vergisst man sehr schnell das Wurmmittel.
Und sie leeren die Schüssel bis auf die letzte Gerstenflocke. Erst
hab ich die leichteren Welpen versorgt, so konnten sie mal ohne
Stress fressen.
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Noch
ein Schluck Wasser und dann das unvermeidliche..............
was rein muss muss auch irgendwann wieder raus. Ich war wieder mal viel zu langsam sonst wäre das auf Zeitungspapier passiert. |
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Furbo wirft
das erste mal einen Blick in die Wurfkiste - und macht schlagartig
kehrt. Schade, ich glaub er fühlt sich einer Ersatzvaterrolle nicht
mehr gewachsen. Da versäumen die Welpen wirklich was. Aber ich kann den
Buben schon verstehen. Mit 14 1/2 hat man andere Interessen als
eine Kiste voller Welpen.
Dafür
findet Aquila jetzt dass sie mit Welpen in dieser Grösse schon was
anfangen kann und gerät plötzlich in Verzückung wenn sie von den
Kleinen umschwärmt wird.
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So weiss und so kuschelig |
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Dafür findet Aquila jetzt dass sie mit Welpen in dieser Grösse schon was anfangen kann und gerät plötzlich in Verzückung wenn sie von den Kleinen umschwärmt wird. |
| Ich frag mich wann ich es wagen kann die Hundeklappe einzusetzen und den Kleinen zeigen kann dass sie da raus können. Ein warmer Tag wäre da schon schön. |
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Montag
Mittag gibt's den zweiten Schub Wurmmittel und die Kleinen werden
im Katzengarten gefüttert.
5 Minuten frische Luft kann nicht schaden. Aber
begeistert sind sie überhaupt nicht. Besonders Amber klemmt sich in
eine Ecke hinter einem Kasten und will nichts von frischer Luft wissen. Aber
immerhin gehen die ersten Kothäufchen in den Garten.
Filou ist
die erste Katze die sich quer durch die Meute wagt. Mit Überschallgeschwindigkeit
rast sie durch den Pulk, kein Wunder dass die Welpis gar nichts
mitbekommen. Das dumme ist nur, man muss ja wieder rein.
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| Ein kurzer Überblick, zwei Sätze und sie landet auf der Wurfkiste. |
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Ich steh grad mit der Kaffeetasse in der Hand im Wohnzimmer da fängt Knöpfchen an zu hüpfen. Was hat sie denn? Na schau an, da kommt doch Anuschka munter ins Wohnzimmer gewackelt. |
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Gut dass
Orso nicht herinnen ist. Ich wüsste nicht was ihm einfällt. Ich
schnappe mir den Ausreisser, setz ihn wieder zu den anderen.
Am Montag
kommt auch der erste Besuch für die Welpen. Da sie gerade schlafen hören
nicht alle meinen Pfiff (ja, sie hören jetzt schon auf Piff, ich finde
das absolut gigantisch). Die die aufwachen sind begeistert und so sitzt
der Besuch vor dem Welpenauslauf, eskortiert von Enya und Knöpfchen die
ihn beide küssen während er Welpen knuddelt und streichelt. Nachdem
der Besuch weg ist schlafen alle Welpen auf den Schlag ein. So was ist
schon anstrengend.
Abends
nehm ich Orso mal mit in die Küche, aber grosse sofortige Liebe zu
den Welpen ist nicht in Sicht. Er sagt "aha, auch das noch"
und das war's. Jetzt weiss ich wenigstens woran ich bin mit ihm.
Irgendwie ist das mit der Wurfkiste eine
Fehlkonstruktion.
Das mit der Hundeklappe trau ich mich
einfach noch nicht weil
ich immer Angst habe dass einer der Welpen dann nicht mehr
reinfindet. Also pack ich als erstes alle 10 Welpen nacheinander und
setze sie in den Katzengarten, gleich gefolgt von der Futterschüssel.
Dieses mal gehen auch alle Geschäftchen in den Katzengarten und
nach ca. 10 Minuten hole ich alle wieder rein. Jetzt geht es mit
Pfiff. Ich glaub ich werde einen grossen Umbau starten müssen.
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| Ganz ehrlich? Eine Baustelle mit 10 Welpen zwischen den Füssen überfordert auch mich:-)))) |
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Die Welpen geniert das ganze gebohre, geschraube, gehämmere gar nicht. Sie suchen sich irgendwo einen Schlafplatz und schlafen. Ab und zu steht mal einer auf, schaut nach ob ich jetzt endlich fertig bin und sucht sich dann wieder einen Schlafplatz. Aber jetzt ist die Wurfkiste kleiner und man kann die Welpen zur Türe in den Katzengarten lassen oder sie können, wenn sie so weit sind, durch die Hundeklappe nach draussen. |
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Warum sie
aber als erstes mal in die frisch mit Vetbet ausgelegte
Wurfkiste pissen müssen entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht weil
ihnen nichts dümmeres eingefallen ist als das Vetbet auf die Seite zu
ziehen und durchzuschütteln. Drunter kommt Zeitung zum Vorschein was
gleich die Vorstellung von Pfützchen machen im Hirn aktiviert:-))) Na
ja, leg ich sie halt noch mal frisch aus, seufz.
Dann muss
ich den Welpenauslauf ausbruchsicher kriegen. Ein paar hüpfen nämlich
inzwischen fröhlich über die 2 Bretter nach draussen, aber auch wieder
rein. Allen voran Anuschka.
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| Schaut, so geht das sagt sie und schon ist der Kletterinstinkt bei den anderen geweckt. Dann schieben sie das Gitter weg das vorne jetzt alles abschliesst und ich muss um Schraube und Bindfaden rennen um das mit den Brettern zu verbinden. Letztendlich haben wir einen praktischeren Welpenauslauf, das war die ganze Arbeit schon wert. Wo ist die Futterschüssel? | |
| Wieder ein Schritt näher an der Stubenreinheit wenn die Kleinen auch höchstens für 10 Minuten draussen bleiben dürfen bei der Kälte gehen doch fast alle Kothäufchen in den Garten. | |
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Am Mittwoch gibt's die ersten Kalbsknochen , damit sind sie erst mal beschäftigt. |
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Die ganz schlauen schnappen sich einen Knochen und verziehen sich leise in die Box oder klemmen sich in ein Eck vom Auslauf. Die anderen machen eine riesige Schau draus und haben dann natürlich sofort ein paar Geschwister auf dem Hals. |
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Wenn sonst
nichts zum spielen da ist muss schon mal das Ohr eines anderen
herhalten.
Jawohl,
so mag ich das. Mittwoch
Abend hab ich die Türe aufgemacht, das Gitter aufgemacht, Enya
vorgeschickt, 10 Welpen hinterher, Türe zu. Erst haben sie sich an
die Milchbar gehängt dann hab ich Enya reingelassen, die Kleinen
mussten noch draussen bleiben. 10 Häufchen und einige Pfützchen im
Katzengarten, Türe auf, Gitter auf, pfeifen, und 10 Welpen dackelten
wieder rein. Gitter zu, Türe zu. Fertig:-))))))
Wir haben
es wirklich geschafft, ein einziges Häufchen ist am
Donnerstag Morgen im Auslauf. Zwar schwimmt er, aber das
ist in dem Alter zu erwarten, so schnell geht das mit den Pfützchen
nicht. Sie sind ja auch erst 4 1/2 Wochen alt. Das erste was ich mache
wenn ich runterkomme ist die Küchentüre aufmachen und alle Welpen
laufen nach draussen und machen ihre Geschäfte. Toll. Danach Futter
herrichten und rausstellen, Auslauf in der Küche saubermachen, Enya
von vorn nach hinten holen und zu den Wepsen sperren damit sie ihren
Nachtisch kriegen. Erst dann komm ich dazu meinen Kaffee aufzusetzen.
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Und
alles wieder ins Warme.
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| Wenn ich so die Zeitspanne von 2 -3 Stunden einhalte geht kein Häufchen in den Auslauf in der Küche. Den ganzen Tag über haben wir nur 2 gehabt, eines davon ist in der Wasserschüssel gelandet. Das muss schon ein sehr akrobatisch veranlagter Welpe gewesen sein:-)))) | |
| Die Welpenfutterringe sind endlich gekommen, wurde auch Zeit. Damit gehts viel besser. |
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Danach wird draussen noch ein bisschen gespielt, |
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| wichtige Geschäfte werden erledigt wenn man endlich den richtigen Platz gefunden hat was gar nicht so einfach ist bei so viel Platz. |
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| Dann strebt man wieder Richtung Türe, bei der Kälte kommt nicht so viel Freude auf über so viel frische Luft. Drinnen ist es viel wärmer und man kann Geschwisterchen so richtig schön quälen (die Augen schaun durch den Blitz so komisch aus) |
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aber es wird langweilig wenn die sich gar nicht wehrt. |
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Also erst mal Knoten töten und sich dann auf ein anderes Opfer konzentrieren. |
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Am
Freitag kann ich den Wepis
endlich mal die Sonne zeigen damit sie auch wissen wie
die aussieht. Gestern Abend hab ich ihnen schon eine Wunderkerze
gezeigt. Grosses Staunen, köstlich.
Mittags mach ich mir endlich wieder mal
was anständiges zum essen. Die Welpen hab ich vorher gefüttert
und draussen gelassen.
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Gut dass ich 2 Welpenschalen bestellt habe, so geht es doch etwas gesitteter zu und jeder bekommt seinen Anteil. |
| Es ist herrlich warm. Ich bin mitten unterm kochen da schaffen sie es das Gitter auf die Seite zu schieben und eine Welpenflut ergiesst sich in die Küche. |
| Erst mal wird Enyas Vetbet durch die Gegend gezogen und durchgeschüttelt. Erst mach ich Fotos dann verbiete ich das. |
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Dann nehmen wir halt deine Hose sagen sie und schon hängt Lesley an der Hose und zerrt was das Zeug hält. Foto und verbieten. |
| Ich hole Enya zu Hilfe. Natürlich dackelt alles hinter ihr wieder nach draussen, |
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Nachspeise ist immer gefragt, und ich kann mein Essen fertig machen ohne über einen Welpen zu fliegen. Danach hole ich sie rein, sie sind rechtschaffend müde. Hab ich drinnen doch richtig gezählt, eine hat verpennt, ist auch nicht bereit die Hütte zu verlassen. Na, dann eben nicht. Ich lass Enya draussen damit sie sich nicht einsam fühlt wenn sie aufwacht und widme mich endlich meinem Essen. |